Damit die einzelnen Farbflächen einen guten Kontakt zu den bereits aufgetragenen Konturen bekommen, beginnt man mit dem Auftragen der Farbe immer entlang der Konturen und arbeitet sich dann bis zur Mitte des Farbfeldes vor. Auch bei diesem Arbeitsgang beginnt man immer erst in der Mitte des Bildes. Um zu vermeiden, dass sich während dem Auftragen Luft in der Farbflasche vor der Düse bildet, schlägt man zwischendurch die Farbe mit einem Ruck zur Flaschenspitze. Wenn auf der aufgetragenen Farbfläche doch kleine Bläschen entstanden sind, sticht man diese sofort mit einer Nadel auf. Wenn man direkt nach dem Auftragen der Farbe, das Farbfeld mit einem Zahnstocher in schnell kreisenden Bewegungen durchrührt, erhält man eine besonders glatte Oberfläche.
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Windows Color Fehlerkorrektur
Wenn ein Fehler in den Konturen korrigiert werden soll, geht das am einfachsten, wenn die Konturenfarbe noch nass ist. Dann kann mit einem Wattestäbchen die Konturenmasse in einer drehenden Bewegung aufgenommen und entfernt werden. Bereits trockene Konturen korrigiert man am besten, wenn der betreffende Teil mit einem Cutter oder einem scharfen Messer ausgeschnitten wird. Verschmierte Konturenlinien lassen sich nach dem Trocken mit dem Finger wegrubbeln. Wurde in einem Farbfeld entweder eine falsche Farbe aufgetragen oder die Farbfläche ist verschmiert, dann schneidet man am besten nach dem Trocknen das ganze Farbfeld aus und malt es einfach noch mal neu aus. Wenn die aufgetragene Farbe nach dem Trocknen zu blass ausfällt, kann man die Flächen einfach noch einmal mit der gleichen Farbe ausmalen.
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Handhabung Malvorlage
Bevor man mit dem Malen anfängt, fixiert man die Malvorlage als erstes mit einem Klebestreifen unter der Folie oder der Arbeitsplatte. Wenn man eine Prospekthülle als Unterlage verwendet, steckt man die Malvorlage einfach hier hinein. Die Konturen trägt man am besten zuerst in der Mitte auf und arbeitet sich dann immer weiter nach Außen. Wichtig ist dabei, dass die Flasche immer senkrecht gehalten wird und das man darauf achtet, immer möglichst mit dem gleichen Druck und der gleichen Geschwindigkeit zu arbeiten. Das beste Ergebnis erzielt man, wenn die Kontur in etwa zwei Zentimeter Abstand zur Folie aufgetragen wird. Dadurch lässt sich ein Zittern der Hand leichter ausgleichen und die Linen sehen gleichmäßiger aus. Bevor man dann die Flächen mit den verschiedenen Farben ausmalen kann, muss die aufgetragene Kontur ein bis zwei Stunden trocknen.
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Maltechniken
Weil die Windows Color auf Wasserbasis hergestellt werden, lassen sie sich besonders gut untereinander mischen. Um schöne gleichmäßige Farbübergänge zu erzielen, malt man das Farbfeld zunächst mit der helleren Farbe aus und trägt dann auf die noch frische Farbe, die dunklere Farbe auf. Um mehr oder weniger weiche Übergänge herzustellen, nimmt man einen Zahnstocher und durchkämmt damit die Farben entweder stärker oder schwächer um sie zu vermischen. Ebenso geht man vor um Schattierungen entstehen zu lassen. Ein Zahnstocher eignet sich auch sehr gut als Hilfsmittel um Strukturen und Muster auf der Farbfläche zu erzeugen und mit einem Wattestäbchen können leicht Punkte aufgetragen werden.
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Fensterfolien
Die Windows Color Bilder können prinzipiell auf jeder glatten Oberfläche angebracht werden. Allerdings lässt es sich meist direkt auf dem Fenster oder einem anderen Objekt nur schwer malen, weil die Farbe sonst anfängt zu fließen und unschöne Nasen bildet. Daher ist es einfacher die Fensterbilder auf einer glatten Unterlage anzufertigen und diese dann, nach dem sie vollständig getrocknet sind, von dieser Unterlage abzuziehen und auf der gewünschten Stelle anzubringen. Soll das Motiv später eventuell an wechselnden Stellen oder auf einer nicht ganz glatten Oberfläche angebracht werden, gibt es hierfür jeweils geeignete Unterlagen. Bei einer nicht ganz glatten Oberfläche eignet sich als Unterlage am besten eine durchsichtige Klebefolie. Das Motiv wird auf die nicht klebende Fläche aufgemalt und lässt sich von dort nicht mehr entfernen. Wenn die Farben getrocknet sind, kann die Klebefolie dem Motiv entsprechend zugeschnitten werden. Dann erst entfernt man das Schutzblatt auf der klebenden Seite der Folie um das Fensterbild an seinem zukünftigen Platz dauerhaft anzubringen. Wenn das Fensterbild aber immer wieder seinen Platz wechseln soll, eignen sich als Unterlage besser eine selbsthaftende Folie. Diese Folie wird Adhäsionsfolie genannt, sie haftet ohne Klebstoff auf glatten Oberflächen und lässt sich ohne dass Rückstände zurückbleiben immer wieder entfernen.