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Regen
Regen ist die flüssige Form des Niederschlags. Wasserdampf in der
Atmosphäre kondensiert an so genannten Kondensationskernen (Eiskeime,
Staubpartikel, feine Ascheteilchen z. B. aus Vulkanausbrüchen) und
bildet Tropfen verschiedener Größe, die in der Masse als Wolke in
Erscheinung treten. Sichtbar werden die Kondensationsprodukte dadurch,
dass sie so groß geworden sind, dass sie alle Wellenlängen des Lichtes
gleichmäßig diffus reflektieren, also in der Ansammlung weiß erscheinen.
Schweben können sie deshalb, weil andererseits ihre Masse noch so klein
ist, dass Reibungswiderstand beim Absinken und Auftrieb durch vertikale
Luftströme ein Ausfallen verhindern. Erst wenn die Tröpfchen zu schwer
sind, um mit der Luftströmung noch transportiert werden zu können,
fallen sie auf die Erde nieder.
Wind
Wind bezeichnet die horizontale Bewegung von Luftmassen zum
Druckausgleich. Entsprechend der jeweiligen Geschwindigkeit
unterscheidet man z. B. Brise, Sturm und Orkan. Das Maß der Windstärke
ist Beaufort (von Admiral F. Beaufort im Jahr 1806 eingeführt). Der Wind
ist wegen seiner ausgleichenden und abkühlenden Wirkung auf die
Temperatur, seines großen Einflusses auf die Verdunstung und seiner
Bedeutung für die Lufterneuerung ein wichtiger lokaler Klimafaktor.
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